Mitteilungen des Obmanns August Mayer vom 1. Mai 2026
Zunächst noch einmal eine Erinnerung an den VORTRAG von Prof. Mag. Heinz Schießer mit dem Titel „Der Bauernkrieg 1626“. Mag Schießer hat viele Fotos erstellt und wird sich besonders mit den Ereignissen in, aus und um Gmunden befassen. Die Ursachen des Bauernkrieges vor 400 Jahren werden genau beleuchtet. Sie werden auch ein Originalstück der Haushammer Linde sehen!
Termin: 13. Mai 2026, 19.00 Uhr ACHTUNG: Der Vortrag findet im MUSEUM statt!
Im Anschluss wird um eine freiwillige Spende im Kassenbereich ersucht!
Durch Ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden ist es gelungen ein Bild von Ottilie Pirngruber aus dem Jahre 1869 aus einem Privatbesitz zu erwerben. Das Bild zeigt den unverbauten Bereich rund um die Schlösser Ort. Es wird beim Vortrag auch vorgestellt und gezeigt!
Erlauben Sie die Erinnerung an unseren Jahresbeitrag in Höhe von 10,00€! Es fehlen noch viele Einzahlungen!
Das Konto unseres Vereins bei der Sparkasse Gmunden lautet
Musealverein Gmunden AT66 2032 0321 0080 2250.
Ein spezieller Link auf eine bereits geschlossene Ausstellung im Kammerhofmuseum
zum Video von Frau Kreuzwieser über die Kammerhofausstellung "Weißes Gold - 500 Jahre Salzhandel mit Böhmen". Damit ist diese Ausstellung in der Online-Datenbank ooegeschicchte.at.
Frau Mag.a Elisabeth Kreuzwieser vom Verbund OÖ Museen hat sich viel Mühe gemacht, um unsere Ausstellung „500 Jahre Salzhandel …“ in der online-Datenbank ooegeschichte.at zu erhalten bzw. Interessierten weiterhin zugänglich zu machen:
https://www.ooegeschichte.at/ausstellungen/weisses-gold-500-jahre-salzhandel-mit-boehmen
Über den Inhalt rechts kommt man rasch zu allen Unterkapiteln samt Fotos.
Besuch des Naturmuseums „Naturwelten“ in Langwies bei Ebensee
am 8. April 2026Ein Steinbock begrüßt die Besucher!
Es gibt viele Präparate und Vitrinen
Am 8. April 2026 veranstaltete der Musealverein diese Fahrt zum interessanten Privatmuseum zwischen Ebensee und Bad Ischl. Leider mussten sich mehrere Teilnehmer aus Krankheitsgründen und Termingründen abmelden, sodass nur eine kleine Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern übrigblieb. Auf der Fahrt zum Museum erklärte Dr. Hans Weidinger die geologische Situation entlang der Strecke. Alle waren erstaunt über die verschiedenen „Hirlatzkalke“ und anderen Kalke am Ostufer des Traunsees. Herr Gratzer, der Besitzer des Museums, erklärte die Entstehung seines Museums und das Auf und Ab im Laufe der Jahre. Beeindruckend sind die vielen Vitrinen mit Vögeln und Tieren von Käfern, Echsen, Schlangen und heimischen Wildtieren bis zur Nilkrokodilmumie eines westafrikanischen Krokodils. In manchen Kojen sind ganze Lebensräume (z.B. Alpen) dargestellt. Fische vom Hecht über Forellen und Huchen kann man ebenso bewundern. Man merkt bei den Ausführungen des Herrn Gratzer, welch großes Anliegen es ihm ist, die Natur darzustellen und für die Nachwelt zu erhalten. Nach dem Besuch im Museum machten die begeisterten13 Mitfahrerinnen und Mitfahrer noch eine verdiente Einkehr zu einer Jause in der Mostschänke in Ebensee.
Die berühmte Nilkrokodilmumie
In den Vitrinen sieht man Sing-, Raub-, und Wasservögel aus aller Welt!
Ein großer Hecht aus heimischen Gewässern ist auch schön präpariert zu sehen!
Bericht und Fotos: August Mayer, April 2026
Führung durch die aktuelle Jubiläumsausstellung „500 Jahre Salzhandel mit Böhmen“ am 25. März 2026
Über 50 Personen folgten der Einladung zur Führung unseres Museumsdirektors Dr. Johannes Weidinger am 25. März 2026 um 17.00 Uhr im Kammerhofmuseum. Dr. Weidinger hatte die Idee dazu und machte die Führung durch diese Ausstellung auch kostenlos. Er erklärte in einem interessanten Vortrag die Ausstellungsobjekte wie z.B. Bilder über den Salzabbau, die Werkzeuge, die Gewinnung und den Transport des Salzes aus dem Berg, die Soleleitung, die Salzschifffahrt, die Pferdeeisenbahn, die Stationen entlang des langen Weges bis nach Budweis, die Verarbeitung des Salzes in Gmunden usw. Viele Bilder und Modelle ergänzen die Ausstellung, die die Besucher im Anschluss an den ausgezeichneten Vortrag betrachten konnten. Es war schön zu sehen, wie viele Objekte über den Salzhandel unser Kammerhofmuseum besitzt und dass diese jetzt in die Ausstellung integriert werden konnten. Auch Mitglieder des Musealvereines stellten Leihgaben zur Verfügung. Mehrere Leihgaben aus anderen Orten ergänzen diese interessante Schau des Vereines „Weg des Salzes“. Diese Ausstellung zeigt uns, wie wichtig es damals war, dass Gmunden als Zentrum des Salzhandels, der Verarbeitung und der Verwaltung von den Habsburgern ausgewählt wurde. Im Anschluss war die Möglichkeit, die zahlreichen präsentierten Objekte genau und Augenschein zu nehmen und auch zu fotografieren. Der Leitung des Museums ist für die tolle Ausstellung herzlich zu gratulieren. Ein Besuch der Ausstellung wird empfohlen!
